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28.09.2004 Tokyo Sex Destruction, Havana Affairs - München, Atomic Cafe

Zunächst galt es 35 Minuten lang bei den Havana Affairs einen Hörsturz zu vermeiden, wobei sich die Lautstärke indirekt proportional zum musikalischen Genußwert verhielt.

Bei Tokyo Sex Destruction pendelte sich dieses Verhältnis glücklicherweise wieder einigermaßen ein. Das schwarz gewandete Quartett aus Barcelona hat es mit erstaunlicher Geschwindigkeit geschafft sich einen Namen und ein Image zu erspielen und auf den Bühnen dieser Welt präsent zu sein, obwohl ihr Sound eher gut abgekupfert als eine originelle Neukreation ist. Die großen Vorbilder MC 5 hört man jederzeit heraus, ansonsten könnte man mit Begriffen wie Soulpunk, Detroit Rock oder dem Vergleich "Bellrays mit männlichem Gesang" hantieren. Das sind Zutaten, die mich grundsätzlich begeistern können, dennoch haben mich die Katalanen nicht unbedingt aus den Latschen gehauen. Für meinen Geschmack wirkte das alles ein wenig aufgesetzt und eher clever kalkuliert als aus dem Bauch heraus gespielt, aber offensichtlich zahlt sich dieses Kalkül aus. Fragt sich nur wie lange.


Cheesy