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03.04.2004 Chixdiggit, The Hi Tops - Ebersberg, AJZ

Heute gab es eine längere S-Bahn-Fahrt nach Ebersberg, einer Kleinstadt im Osten des sogenannten Münchner Speckgürtels, die sich in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs ein ansehnliches Jugendzentrum leistet, wo des öfteren interessante Konzerte stattfinden. Das Besucheraufkommen war ordentlich, wobei ich den Altersdurchschnitt merklich angehoben habe, was bei Veranstaltungen in Jugendzentren meist der Fall ist. Aber wenn die Hi Tops am Start sind habe ich mit deren Bassisten Mike Moronic altersgerechte Verstärkung.

Jene Hi Tops machten dann auch den Anfang und legten einen guten Auftritt hin. Hervorzuheben ist, dass sie sich nicht mehr nur auf ihre Bubblegum-Poppunkperlen verlassen, bei denen nach einer gewissen Zeit Überzuckerung droht, sondern immer mehr punkrockigere Songs ins Programm nehmen, was ihnen gut zu Gesicht steht. Eine Weiterentwicklung im positiven Sinn. Das Publikum gab sich allerdings recht träge, zum Ende hin kam dann doch noch sowas wie Stimmung auf.

Dieser Stimmungspegel war bei Chixdiggit gleich von Beginn an auf einem hohen Level, sind halt aus Übersee - Kanada, um genau zu sein, und da ist Pogo-Action Pflicht beim Jungvolk. Die Band hatte sich ja zwischenzeitlich aufgelöst und jetzt wieder reformiert, wobei ich keinen Schimmer habe, wer da noch vom Original-Line-up stammt. Chixdiggit boten schnellen Poppunk in Reinkultur, nichts Sensationelles, aber grundsätzlich blendende Samstagabend-Unterhaltung und mehr wollte ich auch gar nicht.

Auf der ätzend langen Fahrt zurück konnte ein drohendes Einschlafdesaster, das im schlimmsten Fall in Herrsching am Ammersee geendet hätte, durch die amüsanten Urinieraktionen ins Weißbierglas von Lake-Pussy-Drummer Hasi verhindert werden, so dass ich an der richtigen Station elegant der S-Bahn entstieg. Ein Erfolg auf ganzer Linie also !


Cheesy